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System Schröders Sicherheitstüren aus Stahl

Trianon - Frankfurt

Brandschutzsanierung im Frankfurter Trianon

Pressemitteilungen von System Schröders

Ab sofort lieferbar

System Schröders - Feuerschutztüren nach europäischem Standard mit CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung

Erkelenz, Juli 2017 - Nach Einführung der Produktnorm EN 16034 „Fenster, Türen und Tore - mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften“ liefern die Lizenznehmer „System Schröders“ ab sofort Feuerschutztüren und -tore, die diesen neuen Standard erfüllen.

Brandschutzabschlüsse nach der neuen europäischen Norm bieten eine noch höhere Sicherheit als zugelassene Feuerschutzabschlüsse nach DIN 4102-5. Auch deshalb führt System Schröders nach Inkrafttreten der EN 16034 bereits in der Koexistenzphase Feuerschutztüren und -tore nach europäischem Standard ein. Im ersten Schritt bieten die lizensierten Fertigungsbetriebe von System Schröders feuerbeständige Außentüren und Innentore, wahlweise mit Rauchschutz der Klasse EI290 (S200) C2/C5 an.

Für die einflügelige feuerbeständige Konstruktion „System Schröders TSN-11“ sind hierbei Breitenmaße von 525 bis 1.500 Millimeter und Höhenmaße von 750 bis 2.950 Millimeter möglich. Bei zweiflügeligen Türen und Toren „System Schröders TSN-12“ betragen die Rohbaumaße für die Breite 1.250 bis 3.250 Millimeter und für die Höhe 1.700 bis 2.950 Millimeter.

Die neuen Konstruktionen wurden erfolgreich in Brandversuchen nach EN 1634-1, Rauchversuchen nach EN 1634-3 und Dauerfunktion nach EN 1191 geprüft. Ein Klassifizierungsbericht nach EN 13501-2 liegt vor.

Darüber hinaus sind die neuen Türen und Tore wahlweise mit unterschiedlichen Leistungseigenschaften wie Einbruchschutz bis Klasse RC4, Luftdichtigkeit bis Klasse 4, Schlagregendichtigkeit bis Klasse 8a, Widerstand gegen Windlast bis Klasse C5, Druck-/Sogbelastung bis 5.000 Pa sowie einem Schallschutz bis 45 dB erweiterbar. Alle Türen können sowohl in Stahl, als auch in Edelstahl gefertigt und nach Wunsch mit Glasausschnitten ausgestattet werden.

Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH, erklärt: „Die Produktnorm EN 16034 ist nur in Kombination mit den jeweiligen Produktnormen EN 14351-1 (Außentüren), EN 14351-2 (Innentüren), EN 13241-1 (Tore) und EN 16361 (Automatische Türen) anwendbar. Von diesen sind die Produktnormen EN 14351-2 und EN 16361 noch nicht im Amtsblatt gelistet und somit nicht für die Kombination mit der EN 16034 verfügbar. Sobald diese im Amtsblatt veröffentlich werden, können unsere Türen auch umgehend für diese Bereiche geliefert werden.“

CE Normen können ab sofort umgesetzt werden

Für Architekten, Hersteller und Verarbeiter bedeutet das, dass Ausschreibungen und Angebote in den bereits gültigen Bereichen nach der EN 16034 und nach Ergänzung der fehlenden Produktnormen in allen Produktbereichen erfolgen können. Die Lizenzbetriebe „System Schröders“ können zudem bereits jetzt nach der zum 1. November 2019 verpflichtenden Norm fertigen und sich somit zukunftssicher aufstellen.

Lizenzpartner profitieren von Fach- und Prüfkompetenz

System Schröders entwickelt seit 40 Jahren Feuerschutzabschlüsse. Die Fertigung der Türen erfolgt über Lizenzpartner in Deutschland, im europäischen Ausland und in Asien. Als Lizenzgeber übernimmt das Unternehmen den mit Neuprüfungen verbundenen Aufwand vollständig und führt die gesamte Abwicklung und Kommunikation mit der zuständigen notifizierten Produktzertifizierungsstelle (NPZ-Stelle) durch. „Der Lizenznehmer schließt mit der NPZ-Stelle einen Zertifizierungsvertrag, der die Auditierung seiner Fertigung einschließt, und hat ansonsten keinen weiteren Aufwand für Prüfungen und Zertifizierungen gemäß der Produktnorm“, so Schröders.

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Feuer- und Rauchschutztüren für das Minto in Mönchengladbach

Sonderlösungen für sicheres und unbeschwertes Shoppen

Erkelenz, November 2016 - Mit der Eröffnung des Minto öffnete im März 2015 zugleich das erste 4 Sterne-Einkaufszentrum Deutschlands seine Pforten. An der Hindenburgstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt finden Besucher seitdem auf einer Fläche von knapp 42.000 Quadratmetern, verteilt auf vier Ebenen, einen Mix aus Einkauf, Entertainment, Gastronomie und Erholung. Um den täglich in großer Anzahl erscheinenden Besuchern ihre Sicherheit zu gewährleisten, kommt dem Brand- und Rauchschutz eine zentrale Bedeutung zu. Die Sonderlösungen im Bereich der Brand- und Rauchschutztüren kamen von Franzen Feuerschutztüren aus Erkelenz. Sie lieferten Türen für spezielle Anforderungen im hochfrequentierten Innen- und Außenbereich sowie für den Technikbereich des Minto.

Fluchtwege müssen im Falle eines Brandes möglichst lange rauchfrei und somit begehbar bleiben. Die Musterbauordnung und damit auch die Landesbauordnung fordern dementsprechend, dass Rauchschutztüren beispielsweise zur Unterteilung langer Flure oder als Abschluss innen liegender Treppenhäuser, die als Rettungswege dienen, eingesetzt werden. Im geschlossenen Zustand müssen sie dabei das Eindringen von Rauch in einem Maße behindern, dass im Brandfall der dahinterliegende Raum als Flucht- und Rettungsweg für einen gewissen Zeitraum ohne Atemschutz nutzbar bleibt. Ebenfalls regelt die Musterbauordnung den Einsatz von Feuerschutzabschlüssen, die der Ausbreitung von Bränden vorbeugen. So werden diese häufig in Brandwänden eingesetzt, um deren abschottende Funktion aufrecht zu erhalten.

Je nach Anforderung müssen die Türen demzufolge auch nach den jeweiligen Normen DIN 4102-5 und DIN 18095-1 geprüft und bauaufsichtlich zugelassen sein. Wird sowohl der Brand- als auch der Rauchschutz gefordert, müssen beide Normen eingehalten werden.

Sonderlösungen für maximalen Komfort und Sicherheit

Neben den üblichen Feuer- und Rauchschutzabschlüssen mussten im Minto zusätzlich Sonderlösungen eingebaut werden, die die Sicherheit aller Besucher und Angestellten gewährleisten und gleichzeitig mit der einzigartigen Außenkonstruktion im Einklang stehen. Zudem wurden für den Bereich der Transformatoren spezielle Türen benötigt. Die Firma Franzen Feuerschutztüren bekam den Auftrag, für diese komplexen Anforderungen eine Lösung zu finden. Die Türenmanufaktur mit Sitz in Erkelenz, die seit 1972 Brandschutztüren herstellt, deckt das gesamte Torportfolio in allen möglichen Maßen und Ausstattungen ab und ist insbesondere auf die Fertigung von Sonderlösungen spezialisiert.

Brandschutz sowie hohe Frequentierung berücksichtigt

Für den Brandschutz stützte sich Franzen hierbei auf drei Türtypen, die je nach Anforderungsprofil individuell gefertigt wurden. So wurden unter anderem im Bereich des Foodcourts mehrere zweiflügelige T90-RS Brandschutz-Leichtlauftüren in den Maßen von 250 - 280 x 220 Zentimeter verbaut, die gleichzeitig als Feuer-, Rauch- sowie Fluchttür dienen. „Die Tore dienen jedoch nicht allein als Zugang zu den Fluchtwegen, sondern sollen gleichzeitig dem Servicepersonal den Zutritt zu ihren Arbeitsräumen ermöglichen. Dementsprechend wurden diese, unter Berücksichtigung aller Normen, mit speziellen Leichtlaufbändern mit patentierten Metall-Polymer-Verbundgleitlagern zur vereinfachten manuellen Bedienung der Türflügel sowie mit vollautomatischen Öffnungs- und Schließmechanismen ausgestattet, die im Brandfall komplett abgestellt werden“, so Andreas Deppe, Geschäftsführer von Franzen Feuerschutztüren. „Ebenso wurden einflügelige T90-Türen verbaut, die sowohl dem Personalzugang als auch dem Zugang zu den Fluchtbereichen im Notfall dienen. Auch hier gewährleisten unsere Leichtlauftüren ein Öffnen mit geringem Kraftaufwand und damit eine hohe Sicherheit.“

Außentüren an Architektur angepasst

Für den Außenbereich konzipierte Franzen T30 Türen, die speziell an die gebogene Alu-Cobound-Außenfassade angepasst wurden. Die dafür erforderlichen Zustimmungen im Einzelfall erwirkte der Systemgeber für Feuer-, Rauch-, Einbruch- und Schallschutz System Schröders, in dessen Lizenz Franzen fertigt, beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Deppe erklärt: „Als Manufaktur fertigen wir in Lizenz von System Schröders. Durch diese Zusammenarbeit können wir auf vielseitige, geprüfte und zugelassene Produkte zurückgreifen. Dank dieser Expertise ist es uns möglich, auch Sonderanfertigungen anzufertigen, die besondere Zustimmungen benötigen.“ Ebenfalls wurden in der Fassade Türen der Firma Franzen des Typs System Schröders ASN-1 nach DIN EN 14351-1 verbaut. Sie dienen neben dem Einbruch- und Schallschutz zusätzlich als Fluchttür in den Treppenhausbereich des Minto und ermöglichen somit im Notfall die Flucht vom Parkdeck.

Spezialtüren auch für den technischen Bereich

Die erforderlichen Sonderlösungen für die Räume, in denen die Transformatoren des Minto untergebracht sind, lieferte Franzen in Form seiner Trafotüren Franzen TR. Diese 250 x 280 Zentimeter großen, zweiflügeligen Türen verfügen über einen maximalen Lüftungsquerschnitt und sind aufgrund ihrer speziellen Konstruktion dennoch sehr robust. Im Falle eines Lichtbogens sorgen die Türen für eine definierte Druckentlastung und minimieren das Risiko von Schäden an der Bausubstanz, die im Rauminneren entstehen können, wenn durch erhöhte Lufttemperatur der Druck steigt. Gleichzeitig bieten sie während des Normalbetriebs dank ihrer großen Lüftungsschlitze einen sehr guten Wärmeaustausch.

„Wie mittlerweile fast jedes Bauprojekt, kam auch das Minto nicht ohne individuelle Sonderlösungen aus“, fasst Deppe das Projekt zusammen. „Mit unserer Erfahrung im Bereich der Sondertürherstellung konnten wir dem Bauherrn jedoch ein umfangreiches Lösungsportfolio bieten, mit dem wir letztendlich alle Anforderungen erfüllt haben, die zur Fertigstellung des Minto mit seiner außergewöhnlichen Optik und der exklusiven Anmutung erforderlich waren. Die Expertise unseres Partners System Schröders unterstützte uns zusätzlich dabei, den Auftrag zur kompletten Zufriedenheit unseres Kunden innerhalb des vorgegebenen Zeitraums fertigzustellen.“

Informationen zum Projekt:

  • Bauvorhaben: Projekt Shopping Center Minto in Mönchengladbach
  • Aufgabe: Sonderlösungen für innen- und außenliegenden Brand- und Rauchschutz
  • Ausführung: Franzen Feuerschutztüren GmbH
  • Bauherr: Unibail-Rodamco Germany GmbH
  • Fertigstellung: 2015
  • Verwendete Produkte:
    • Kombinierte Feuer- und Rauchschutztüren T30 TSN-1/TSN-2, System Schröders;
    • Kombinierte Feuer- und Rauchschutztüren T90 TSN-11/TSN-12 System Schröders;
    • Mehrzwecktür ANS-1, System Schröders;
    • Traffotüren Franzen TR, Franzen.
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CE-Kennzeichnung von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen erneut verschoben

Inkrafttreten der Brandschutznorm EN 16034 mit Einschränkungen für 1. November 2016 geplant

Erkelenz, August 2016 - Die Produktnorm EN 16034 „Fenster, Türen und Tore - mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften“ wird laut Mitteilung im Amtsblatt der Europäischen Union vom 10.06.2016 erneut verschoben. Demnach wird die Koexistenzphase erst zum 1. November 2016 wirksam. Zudem ist von der Kommission geplant, dass die EN 16034 nur in Verbindung mit weiteren Produktnormen angewandt werden darf. Dies würde bedeuten, dass sie im ersten Schritt nur für Außentüren gemäß EN 14351-1 und Tore gemäß EN 13241 anwendbar ist, da die Normen EN 16361 (Automatische Türen) und EN 14351-2 (Innentüren) noch nicht im Amtsblatt gelistet sind. Hersteller können daher vorerst nur ihre Außentüren und Tore als CE-gekennzeichnete Feuer- und Rauchschutzabschlüsse europaweit vertreiben. Während der dreijährigen Koexistenzphase dürfen Produkte mit CE-Zeichen oder mit nationaler Kennzeichnung noch nebeneinander in Verkehr gebracht werden. Ab 1. November 2019 ist nur noch das CE-Zeichen zulässig.

Die nationalen Zertifizierungsverfahren von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen sollen zukünftig von der europäischen Produktnorm abgelöst werden. Dabei soll die Europäische Produktnorm jedoch nicht als isoliert anwendbare Norm zugelassen werden, sondern nur in Kombination mit den jeweiligen Produktnormen EN 14354-1 (Außentüren), EN 14354-2 (Innentüren), EN 13241 (Tore) und EN 16361 (Automatische Türen). Dadurch entstehen temporär jedoch einige Einschränkungen bezüglich der Normanwendung, da die Produktnormen EN 14351-2 und EN 16361 noch nicht im Amtsblatt gelistet und somit nicht für die Kombination mit der EN 16034 verfügbar sind. Dies hat zur Folge, dass ab dem 1. November 2016 Hersteller von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen vorerst nur einen Teil ihrer Produkte als harmonisierte, CE-gekennzeichnete Produkte europaweit handeln können. Sobald die fehlenden Normen gelistet sind, wird die Anwendung der EN 16034 entsprechend erweitert.

Für Architekten, Hersteller und Verarbeiter bedeutet das, dass Ausschreibungen und Angebote in den bereits gültigen Bereichen nach der EN 16034 und nach Ergänzung der fehlenden Produktnormen in allen Produktbereichen erfolgen können. Nach der dreijährigen Koexistenzphase von CE- und nationaler Kennzeichnung ab dem 1. November 2019 müssen diese dann zwingend erfolgen. Dabei ist wichtig, dass beide Verfahren baurechtlich gleichwertig zu bewerten sind und die gleiche Zukunftssicherheit hinsichtlich des Bestandschutzes eines Gebäudes gewährleisten. Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH und Mitglied diverser nationaler und europäischer Normungsausschüsse für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse hat eine Erklärung zur Terminverschiebung und Anwendungseinschränkung: „Die von der Europäischen Kommission als notwendig erachteten Änderungen und Anpassungen anderer Produktnormen für Innen- und Außentüren, Tore und Automatiktüren, die teilweise bereits für die erste Terminverschiebung verantwortlich waren, haben mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant. Sobald außerdem die noch fehlenden zu kombinierenden Produktnormen im Amtsblatt gelisteten werden, wird der Anwendungsbereich der EN 16034 dementsprechend erweitert und Fertigungsunternehmen können im vollen Umfang produzieren.“

Hoher Prüf- und Zertifizierungsaufwand für deutsche Fertigungsbetriebe

„Obwohl es die dreijährige Koexistenzphase gibt, müssen deutsche Fertigungsbetriebe sehr kurzfristig ihre Produkte und Produktfamilien für eine CE-Kennzeichnung fit machen“, erklärt Reinhard Schröders. „Es ist zu erwarten, dass Industrieunternehmen, die Großserien fertigen, eher die Vorteile sehen, die sich durch ihre neuen vereinfachten Export-Chancen auf dem europäischen Markt eröffnen. Auf die kleineren Betriebe kommt jedoch vor dem Hintergrund, dass auch andere Leistungseigenschaften, wie Einbruch-, Schallschutz oder Luftdichtigkeit, europäischen Normen unterliegen, ein sehr hoher Prüf- und Zertifizierungsaufwand zu. Die Hürde der Anforderungen ist durch die EN 16034 ganz klar gewachsen“, so der Brandschutzexperte.

Lizenzpartner profitieren von Fach- und Prüfkompetenz

System Schröders entwickelt seit 40 Jahren Feuerschutzabschlüsse. Die Fertigung der Türen erfolgt über Lizenzpartner in Deutschland, im europäischen Ausland und in Asien. Als Lizenzgeber übernimmt das Unternehmen den mit Neuprüfungen verbundenen Aufwand vollständig und führt die gesamte Abwicklung und Kommunikation mit der zuständigen notifizierten Produktzertifizierungsstelle (NPZ-Stelle). „Der Lizenznehmer schließt mit der NPZ-Stelle einen Zertifizierungsvertrag, der die Auditierung seiner Fertigung einschließt und hat ansonsten keinen weiteren Aufwand für Prüfungen und Zertifizierungen gemäß der Produktnorm“, so Schröders.

Neues Produktprogramm bald verfügbar

System Schröders ist auf die europäische Produktnorm vorbereitet. Das Entwicklungsunternehmen prüft bereits seit vielen Jahren nach den europäischen Normen und plant, noch im Laufe der dreijährigen Koexistenzphase sukzessive mit einem neuen, umfassenden Produktprogramm von Stahl-Feuer- und Rauchschutzabschlüssen mit CE-Kennzeichnung auf den Markt zu kommen. Lizenznehmern stehen somit Produkte zur Verfügung, die alle erforderlichen Kriterien der EN 16034 erfüllen und die Zukunftsfähigkeit im sich derzeit stark verändernden europäischen Markt für Feuer- und Rauchschutztüren sichern.

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Eine Grundkonstruktion - unterschiedliche Schutztüren

System Schröders ModulSystem

Erkelenz, Juli 2016 - Schutz vor Feuer, Rauch, Einbruch, Lärm und Witterungseinflüssen - Schutztüren gibt es für diverse Zwecke und dementsprechend müssen sie auch unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Dabei ist die individuelle Entwicklung und Herstellung von Türen für verschiedene Einsatzgebiete ein hoher Kostenfaktor. Das ModulSystem von Sicherheitstür-Entwickler System Schröders hilft dabei, diese Kosten zu reduzieren.

Das ModulSystem bedient sich einer für alle Türtypen einheitlichen Grundkonstruktion, wodurch Hersteller von Sicherheitstüren, die in Lizenz von System Schröders fertigen, gleich mehrfach profitieren. Dank der individuell aufrüstbaren Konstruktion können Türen für unterschiedlichste Anwendungsbereiche gefertigt werden. Dafür wird das Grundmodell dem jeweiligen Anforderungsbereich entsprechend in seinem inneren Aufbau angepasst. Zudem können weitere Elemente wie beispielsweise das Türblatt oder die Türverriegelung ebenfalls individuell aufgerüstet werden. Aufwändige Neuentwicklungen für spezielle Türanfragen fallen demzufolge weg, und die separate Lagerhaltung unterschiedlicher Fertigungsmaterialien wird durch die jeder Sicherheitstür zugrundeliegende Basiskonstruktion minimiert. Das spart zusätzlich Kosten. Zudem garantiert die Grundkonstruktion eine gleichbleibende Optik, was gerade beim Einsatz unterschiedlicher Schutztüren an einer Einbaustelle Vorteile bringt.

EN geprüfte ModulSystem Türen und Tore

Die im ModulSystem gefertigten Türen und Tore erfüllen unterschiedliche EN Normen wie zum Beispiel die EN 1634 für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse sowie die EN 1627 für Einbruchschutz. Zudem lassen sich Feuer- und Rauchschutz auch mit den verschiedensten Leistungseigenschaften kombinieren. Dies garantiert eine hohe Sicherheit der Türen in jedem Bereich.

Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH fasst zusammen: „Dank des System Schröders ModulSystem können Fertigungsbetriebe bei jedem Türtyp auf dieselbe Grundkonstruktion zurückgreifen, was eine hohe gleichbleibende Qualität gewährleistet. Zudem erfüllen alle Türen die notwendigen Normen. Dadurch sparen Hersteller kosten- und zeitintensive Prüfungen. Da die Entwicklungs- und Lagerkosten minimiert sind, können die Produkte zu marktgerechten Preisen angeboten werden.“

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Umweltproduktdeklaration für Stahltüren, -tore und -klappen

EPD Zertifikat von System Schröders

Erkelenz, Juni 2016 - Bei der Planung von Bauwerken nimmt die Beurteilung von deren Auswirkungen auf die Umwelt an Bedeutung zu. Um diese Auswirkungen bewerten zu können, wird unter anderem der Nachweis einer nachhaltigen Ressourcen-Nutzung bei den einzelnen Gebäudekomponenten herangezogen. System Schröders, Entwickler von Brandschutzabschlüssen und anderen Sicherheitstüren, hat in Kooperation mit dem ift-Rosenheim eine Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) für seine Stahltüren und -tore erstellen lassen. Diese Deklaration dokumentiert die produktbezogene Ökobilanz sämtlicher System Schröders Produkte über deren gesamten Lebenszyklus.

Die System Schröders EPD wurde vom ift-Rosenheim gemäß der Normen ISO 14025 und EN 15804 erstellt. Bei der Erstellung des Zertifikats wurde der gesamte Lebenszyklus der Produkte, angefangen bei der Materialbeschaffung über die Fertigung, den Einbau bis hin zur Entsorgung, berücksichtigt und im System Schröders EPD zusammengefasst.

Besonders die lange Produkt-Lebensdauer der System Schröders Abschlüsse trägt zu einer positiveren Gesamtbilanz von Gebäuden bei, da ein Austausch über viele Jahre hinweg unnötig ist.

Vorteile für Weiterverarbeiter und Fertigungsbetriebe

Für Planer, Architekten und Bauherren, die Wert auf ein nachhaltiges Gebäude legen oder zur Zertifizierung von Gebäuden des Bundes nach dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ verpflichtet sind, bedeutet dies, dass es durch das System Schröders EPD einfacher wird, die Ökobilanz des geplanten Bauobjekts zu ermitteln. Für Fertigungsbetriebe und Lizenznehmer von System Schröders ergibt sich zudem der Vorteil, umgehend auf die immer stärker in Ausschreibungen aufgeführten Anforderungen zur Nachhaltigkeit reagieren und die notwendigen Daten vorlegen zu können. Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH fasst zusammen: „Durch die Erstellung des System Schröder EDP reagieren wir auf die immer häufiger von Bauherren, Architekten und Planern verlangten Produktdeklarationen zur Ermittlung der voraussichtlichen Ökobilanz ihrer Bauwerke. Durch dieses Zertifikat erhalten sie sofort alle für sie wichtigen Daten, die sie für ihr Projekt benötigen. Unsere Lizenznehmer können das System Schröders EDP verwenden und sind somit für die hohen Ansprüche ihrer Kunden gewappnet.“

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Neues System Schröders Produktprogramm bald verfügbar

CE-Kennzeichnung von Feuer-und Rauchschutzabschlüssen wird eingeführt

Erkelenz, September 2015 - Die Produktnorm EN 16034 „Fenster, Türen und Tore - mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften“ tritt zum 1. Dezember 2015 in Kraft. Ab diesem Datum können Hersteller diese Produkte als CE-gekennzeichnete Feuer- und Rauchschutzabschlüsse europaweit vertreiben. Während einer dreijährigen Koexistenzphase dürfen Produkte mit CE-Zeichen oder mit nationaler Kennzeichnung noch nebeneinander in Verkehr gebracht werden. Ab dem 1. Dezember 2018 ist nur noch das CE-Zeichen zulässig. Die Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH ist bereits seit 40 Jahren auf die Entwicklung von Feuerschutzabschlüssen spezialisiert und bietet verarbeitenden Betrieben als Lizenznehmer umfassende Tür- und Torsysteme zur Lizenzfertigung an.

Die Zertifizierung von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen erfolgt zurzeit in Deutschland durch Zulassungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) und die Vergabe von allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (abPs). Die europäische Produktnorm löst beide nationalen Zertifizierungsverfahren ab. Das Verfahren der CE-Kennzeichnung auf Basis eines Klassifizierungsberichts ersetzt dann die „Allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassungen“ (abZ) für Feuerschutzabschlüsse und das „Allgemein Bauaufsichtliche Prüfzeugnis“ (abP) für Rauchschutzabschlüsse. Im Klassifizierungsbericht gemäß EN 13501-2 und dem Bericht zum erweiterten Anwendungsbereich gemäß EN 15269-1 bis -20 werden die Kenngrößen des Produkts und der zulässige Variantenbereich (Türfamilie) festgelegt. Ab dem 1. Dezember 2015 dürfen Hersteller von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen diese als harmonisierte, CE-gekennzeichnete Produkte europaweit handeln. Für Architekten, Hersteller und Verarbeiter bedeutet das, dass nun Ausschreibungen und Angebote nach der EN 16034 erfolgen können und nach der dreijährigen Koexistenzphase von CE-und nationaler Kennzeichnung ab dem 1. Dezember 2018 zwingend erfolgen müssen. Dabei ist wichtig, dass beide Verfahren baurechtlich gleichwertig zu bewerten sind und die gleiche Zukunftssicherheit hinsichtlich des Bestandschutzes eines Gebäudes gewährleisten.

Notifizierte Produktzertifizierungsstelle als Fachaufsicht

Eine zentrale Rolle kommt im neuen Prüfverfahren der notifizierten Produktzertifizierungsstelle, kurz NPZ-Stelle, zu. Sie trägt als fachliche Aufsicht die Verantwortung für Prüfungen, Produktklassifizierungen und Überwachungen. Sie muss für die EN 16034 akkreditiert und notifiziert sein, was eine umfangreiche Fachkompetenz voraussetzt, denn ihre Angaben und Aussagen müssen Nachfragen der Marktaufsicht standhalten und auchim Schadensfall greifen. Nach erfolgreicher Prüfung und Bewertung des Produkts und der Erstüberwachung der werkseigenen Produktionskontrolle des Herstellers kann die NPZ-Stelle das „Zertifikat für die Bestätigung der Leistungsbeständigkeit“ ausstellen. Dies ist Grundlage für die Leistungserklärung des Herstellers und CE-Kennzeichnung. NPZ-Stellen in Deutschland sind unter anderem das das Materialprüfungsamt NRW (MPA NRW), das MPA Braunschweig oder das ift Rosenheim.

Hoher Prüf-und Zertifizierungsaufwand für deutsche Fertigungsbetriebe

„Obwohl es die dreijährige Koexistenzphase gibt, müssen deutsche Fertigungsbetriebe sehr kurzfristig ihre Produkte und Produktfamilien für eine CE-Kennzeichnung fit machen“, erklärt Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH und Mitglied diverser nationaler und europäischer Normungsausschüsse für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse. „Es ist zu erwarten, dass Industrieunternehmen, die Großserien fertigen, eher die Vorteile sehen, die sich durch ihre neuen vereinfachten Export-Chancen auf dem europäischen Markt eröffnen. Auf die kleineren Betriebe kommt jedoch vor dem Hintergrund, dass auch andere Leistungseigenschaften, wie Einbruch- , Schallschutz oder Luftdichtigkeit, europäischen Normen unterliegen, ein sehr hoher Prüf- und Zertifizierungsaufwand zu. Die Hürde der Anforderungen ist durch die EN 16034 ganz klar gewachsen“, so der Brandschutzexperte.

Lizenzpartner profitieren von Fach- und Prüfkompetenz

System Schröders entwickelt seit 40 Jahren Feuerschutzabschlüsse. Die Fertigung der Türen erfolgt über Lizenzpartner in Deutschland, im europäischen Ausland und in Asien. Als Lizenzgeber übernimmt das Unternehmen den mit Neuprüfungen verbundenen Aufwand vollständig und führt die gesamte Abwicklung und Kommunikation mit der ausgewählten zuständigen NPZ-Stelle. „Der Lizenznehmer schließt mit der NPZ-Stelle einen Zertifizierungsvertrag, der die Auditierung seiner Fertigung einschließt und hat ansonsten keinen weiteren Aufwand für Prüfungen und Zertifizierungen gemäß der Produktnorm“, so Schröders.

Neues Produktprogramm bald verfügbar

System Schröders ist auf die europäische Produktnorm vorbereitet. Das Entwicklungsunternehmen prüft bereits seit vielen Jahren nach den europäischen Normen und plant noch im Laufe der dreijährigen Koexistenzphase sukzessive mit einem neuen, umfassenden Produktprogramm von Stahl- Feuer- und Rauchschutzabschlüssen mit CE-Kennzeichnung auf den Markt zu kommen. Lizenznehmern stehen somit Produkte zur Verfügung, die alle erforderlichen Kriterien der EN 16034 erfüllen und die Zukunftsfähigkeit im sich derzeit stark verändernden europäischen Markt für Feuer-und Rauchschutztüren sichern.

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Referenzbericht System Schröders

Nachrüst-Rauchschutzsystem im Wolkenkratzer-Einsatz

Erkelenz, Juni 2015 - Mit seinen 186 Metern ist das Trianon-Hochhaus im Frankfurter Westend das sechsthöchste Gebäude Deutschlands. 66.000 Quadratmeter Mietfläche verteilen sich auf 47 Stockwerke, in denen tagtäglich eine große Anzahl an Menschen arbeitet. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, kommt dem Brand- und Rauchschutz eine zentrale Bedeutung zu. Im Rahmen eines umfangreichen Refurbishments, führte die Arge Trianon Brandschutzsanierung unter Leitung der Hochtief Building GmbH eine komplette brandschutztechnische Sanierung des Bürogebäudes an der Mainzer Landstraße durch und brachte unter anderem den baulichen Brandschutz auf den neuesten Stand. Dabei zeigte sich, dass die Brandschutztüren und sonstigen Feuerschutzabschlüsse des 1993 in Betrieb genommenen Gebäudes noch in einem sehr guten Zustand waren, sie jedoch nicht den aktuellen Anforderungen an den Rauchschutz entsprachen. Statt die Türen und Klappen aufwändig und kostenintensiv auszutauschen, kam ein nachrüstbarer Rauchschutz des System Schröders zum Einsatz. Dank diesem ließen sich die Arbeiten unter laufendem Betrieb kostengünstig, sauber und geräuscharm erledigen.

Erkelenz, Juni 2015 - Mit seinen 186 Metern ist das Trianon-Hochhaus im Frankfurter Westend das sechsthöchste Gebäude Deutschlands. 66.000 Quadratmeter Mietfläche verteilen sich auf 47 Stockwerke, in denen tagtäglich eine große Anzahl an Menschen arbeitet. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, kommt dem Brand- und Rauchschutz eine zentrale Bedeutung zu. Im Rahmen eines umfangreichen Refurbishments, führte die Arge Trianon Brandschutzsanierung unter Leitung der Hochtief Building GmbH eine komplette brandschutztechnische Sanierung des Bürogebäudes an der Mainzer Landstraße durch und brachte unter anderem den baulichen Brandschutz auf den neuesten Stand. Dabei zeigte sich, dass die Brandschutztüren und sonstigen Feuerschutzabschlüsse des 1993 in Betrieb genommenen Gebäudes noch in einem sehr guten Zustand waren, sie jedoch nicht den aktuellen Anforderungen an den Rauchschutz entsprachen. Statt die Türen und Klappen aufwändig und kostenintensiv auszutauschen, kam ein nachrüstbarer Rauchschutz des System Schröders zum Einsatz. Dank diesem ließen sich die Arbeiten unter laufendem Betrieb kostengünstig, sauber und geräuscharm erledigen.

Musterbauordnung schreibt Rauchschutzabschlüsse vor

Die Musterbauordnung fordert, dass bei Ausgängen von Treppenräumen, die nicht unmittelbar ins Freie führen, der Raum zwischen Treppenhaus und Außenausgang über Rauchschutztüren verfügen muss. Gleiches gilt für Übergänge von Treppenhäusern zu Fluren. Diese müssen zudem mit Hilfe der Rauchschutztüren in mehrere Rauchabschnitte unterteilt werden. Darüber hinaus schreibt die Musterbauordnung für Öffnungen von Treppenhäusern zu Kellergeschossen, nicht ausgebauten Werkstätten, Dachräumen, Läden, Lagerräumen sowie sonstigen Räumen und Nutzungseinheiten mit einer Fläche von mehr als 200 Quadratmetern feuerhemmende und rauchdichte Abschlüsse vor. In Hochhäusern gelten zudem die vertikalen Versorgungsschächte als besonders kritisch. Ist hier der Rauchschutz in Form von entsprechenden Klappen nicht ausreichend, verbreiten sich giftige Gase zügig über alle Stockwerke.

Anforderungen an Rauchschutzabschlüsse

Als Rauchschutztüren oder -klappen bezeichnet man Bauelemente, die im eingebauten und geschlossenen Zustand den Durchtritt von Rauch für eine bestimmte Zeit behindern. Ihre Verwendung ist in den Bauordnungen der Länder gesetzlich geregelt, die Anforderungen an die Abschlüsse durch die DIN 18095 festgelegt. Sie müssen selbsttätig schließen, den Durchtritt von Rauch mit einer Temperatur von bis zu 200 Grad behindern. Bei einflügeligen Türen und Klappen beträgt die maximal zulässige Leckrate bei 50 Pascal Druckdifferenz 20 Kubikmeter in der Stunde, bei zweiflügeligen Türen 30. Bei den Prüfungen in notifizierten Prüfstellen durchlaufen die Abschlüsse neben den Rauchprüfungen auch Dauerfunktionsprüfungen mit 200.000 Schließ- und Öffnungszyklen.

Ein Feuerschutzabschluss entspricht also nicht automatisch auch der DIN 18095. Werden Abschlüsse mit kombiniertem Feuer- und Rauchschutz benötigt, müssen Türen und Klappen zum Einsatz kommen, die beiden Anforderungen genügen.

Austausch noch intakter Schutztüren vermeiden

Die im Trianon-Hochhaus in den Jahren 1992 und 1993 eingebauten Abschlüsse entsprechen feuerschutztechnisch auch heute noch allen Anforderungen, boten aber nur geringen und nicht geprüften Schutz vor der Ausbreitung von Rauch im Brandfall.

„Die Feuerschutzabschlüsse in dem Wolkenkratzer waren auch über 20 Jahre nach Einbau noch in einem einwandfreien Zustand. Wir wollten daher vermeiden, die mehr als 800 Türen und Klappen komplett austauschen zu müssen und haben nach einer Lösung gesucht, die mit weniger Aufwand und für den Bauherren mit wesentlich geringeren Kosten verbunden war“, erläutert Joachim Skowronek, Senior Design Manager und zuständiger Bauleiter der Arge Trianon Brandschutzsanierung. Die Wahl fiel auf das von dem Erkelenzer Unternehmen Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH entwickelte Nachrüst-Rauchschutzsystem Schröders. Das vom Materialprüfungsamt NRW auf Rauchschutz und Dauerfunktion geprüfte System ermöglicht eine Nachrüstung bestehender Schutztüren und -klappen mit einem umlaufenden Rauchschutz und macht bestehende Feuerschutzabschlüsse zu vollwertigen Rauchschutztüren nach DIN 18095, ohne dass diese ihre Feuerschutzeigenschaften einbüßen. „Durch die Entscheidung, die Feuerschutztüren nachzurüsten und nicht auszutauschen, konnten wir die Kosten gering halten und den besonderen Herausforderungen des Bauprojekts gerecht werden. Alle Sanierungsmaßnahmen fanden bei laufendem Betrieb statt - die Büroetagen wurden weiterhin genutzt. Daher mussten die Arbeiten nachts durchgeführt werden. Der nachrüstbare Rauchschutz System Schröders ermöglichte uns, die Brandschutzsanierung ohne viel Lärm, Schutt und Staub vorzunehmen“, beschreibt Skowronek die Vorteile des Verfahrens.

Mehr als 800 Abschlüsse nachgerüstet und zugelassen

Nachdem alle Bestandstüren geprüft, gewartet und vorhandene Mängel beseitigt waren, erhielten zunächst die Klappen der Versorgungsschächte das neue Rauchschutzsystem, in einem zweiten Schritt die Türen. Insgesamt wurden 845 Feuerschutzabschlüsse nachgerüstet - unter anderem auch 182 Türen, die nicht aus dem System Schröders stammen, sondern in den 1990er Jahren von anderen Herstellern geliefert wurden.

System Schröders beantragte im Auftrag des Bauherrn brand- und rauchschutztechnische Bewertungen der Materialprüfanstalt Braunschweig und die Zustimmungen im Einzelfall beim Regierungspräsidium Darmstadt als oberste Bauaufsichtsbehörde des Landes Hessen. Alle nachgerüsteten Abschlüsse erhielten ein neues Übereinstimmungszeichen mit dem eingravierten Aktenzeichen des Zustimmungsbescheides.

Informationen zum Projekt:

  • Bauvorhaben: Projekt Brandschutzsanierung im Frankfurter Trianon
  • Aufgabe: Brand- und Rauchschutzsanierung mit einem Nachrüst-Rauchschutzsystem
  • Ausführung: Arge Trianon Brandschutzsanierung unter Leitung der Hochtief Building GmbH
  • Bauherr: Madison International Realty & Morgan Stanley
  • Ausführungszeitraum: 22.04.2014 bis 01.04.2015
  • Verwendete Produkte: 845 Feuerschutzabschlüsse
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Referenzbericht System Schröders

Franzen Feuerschutztüren lieferte Türen System Schröders für Großprojekt

Erkelenz, April 2015 - Das Projekt Kö-Bogen mitten im Herzen von Düsseldorf gilt als eines der komplexesten und bedeutendsten Bauvorhaben der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten. Mit dem Bau einer neuen U-Bahn-Linie und der Verlegung des Straßenverkehrs unter die Erde, entstanden oberirdisch neue Freiräume für die Stadtgestaltung. Die unterirdische Verkehrsführung ermöglicht schnelle Verbindungen, eine verkehrstechnische Entlastung der Innenstadt sowie eine bessere Erreichbarkeit durch eine direkte Anbindung der Tunnel an mehrere Tiefgaragen. Am bautechnischen Ausbau des ersten Bauabschnitts war die Firma Franzen Feuerschutztüren aus Erkelenz beteiligt. Sie lieferte verschieden ausgestattete Brandschutztüren des System Schröders für die Treppenhäuser, Verbindungsgänge und Räume in den Technikbereichen des Tunnels.

Nördlich der bekannten Luxus-Einkaufsmeile Königsallee, kurz "Kö" genannt, prägte bis 2013 der "Tausendfüßler", eine Hochstraße aus den 1960er Jahren, das Stadtbild. Dort wo dieser einst als Hauptverkehrsader pulsierte, entstand in den vergangenen Jahren ein moderner urbaner Raum, angelehnt an die historischen Strukturen Düsseldorfs. Außergewöhnliche Architektur, wie ein von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfenes Gebäudeensemble, die fußläufige Verknüpfung verschiedener Haupteinkaufsanlagen, Promenaden und Plätze zum Flanieren und Verweilen sowie viele Grün- und Wasserflächen machen den Kö-Bogen zu einem neuen Mittelpunkt der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Konsequente Trennung von Verkehrsflüssen durch Tunnelbau

Möglich wurde diese Umgestaltung durch eine Neuordnung der Verkehrsführung rund um den Jan-Wellem-Platz. Die 597.000 Einwohner starke Stadt trennte hierbei den Öffentlichen Personennahverkehr konsequent vom Individual- und Fußgängerverkehr. Nachachtjähriger Bauzeit wird 2016 die Wehrhahn-Linie, eine U-Bahn in Ost-Süd-Richtung, eröffnet. Der Bau der Tunnel für den Autoverkehr erfolgte in zwei Abschnitten. Im ersten Bauabschnitt entstanden der 2013 eröffnete 300 Meter lange Nord-West-Tunnel sowie der 2014 in Betrieb genommene Süd-Nord-Tunnel mit 350 Metern Länge.

Maßgefertige Brandschutztüren sorgen für Sicherheit

Zum Schutz der Technikbereiche des Tunnels entschied sich der Bauherr für Brandschutztüren von hoher Qualität und langer Haltbarkeit der Firma Franzen Feuerschutztüren. Diese ist seit 1976 Lizenznehmer von System Schröders, ein auf die Entwicklung von Sicherheitstüren für Feuer-, Rauch-, Einbruch- und Schallschutz spezialisiertes Unternehmen. Verbaut wurden im Zeitraum von April bis November 2014 einflügelige feuerbeständige Stahltüren System Schröders des Typs TSN-11 sowie zweiflügelige Türen des Typs TSN-12. Allesamt entsprechen der Widerstandsklasse T90, halten also mindestens 90 Minuten einem Feuer stand. "Unsere Türen kommen nicht aus einer Massenfertigung, sondern werden von uns individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

Durch unsere Zusammenarbeit mit System Schröders können wir auf vielseitige, ausgereifte, geprüfte und zugelassene Produkte zurückgreifen, auch Sonderausführungen sind möglich", berichtet Andreas Deppe, Geschäftsführer von Franzen Feuerschutztüren. So lieferten die Erkelenzer auch nach Düsseldorf keine Standard-Lösungen, sondern statteten die Türen mit verschiedenen multifunktionalen Eigenschaften aus. "Für den Kö-Bogen-Tunnel haben wir Türen gefertigt, die teilweise rauchdicht nach DIN 18095 sind, Glasausschnitt beinhalten, mit Riegelkontakten, Magnetkontakten oder Sperrelementen ausgestattet sind oder über eine Antipanikausstattung nach DIN EN 175/1125 verfügen", erklärt Deppe den Auftrag.

Einen weiteren Vorteil der Zusammenarbeit zwischen Franzen und System Schröders erklärt der Geschäftsführer des lizenzgebenden Unternehmens, Ulrich Schröders: "Die Kunden unserer Lizenznehmer erhalten Brandschutzabschlüsse, die ihren oft sehr anspruchsvollen Erfordernissen entsprechen. Dabei gehen sie sicher, dass alle baurechtlichen Erfordernisse erfüllt werden und die Türen einwandfrei zertifiziert sind. UnsereTürkonstruktionen sind nach aktuellen europäischen Normen geprüft und bauaufsichtlich zugelassen." Aber auch Sonderlösungen, die von den bauaufsichtlichen Zulassungen abweichen, werden von den Herstellern realisiert. Hier bietet System Schröders eine Komplettleistung, die die Entwicklung der Sonderlösung, die Beantragung der Zustimmung im Einzelfall und die hierfür benötigten Gutachten umfasst.

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System Schröders

Vorteile der Fertigung von Brandschutzabschlüssen im System Schröders

Erkelenz, Januar 2015 - Im Hinblick auf die baurechtliche Einführung neuer europäischer Normen entsteht bei der Zertifizierung von Brandschutzabschlüssen ein erheblicher Aufwand. So werden zahlreiche Brandversuche nach EN 1634-1, Rauchprüfungen nach EN 1634-3, Dauerfunktionsprüfungen nach EN 1191, Verfahren nach der Normreihe EN 15269-ff (erweiterte Anwendung von Prüfergebnissen) und Klassifizierungen nach EN 13501-2 erforderlich. "Ein sehr hoher Prüf- und Zertifizierungsaufwand, den sich kleine und mittelständische Unternehmen kaum leisten können - insbesondere wenn man bedenkt, dass auch zusätzliche Leistungseigenschaften, wie Einbruch-, Schallschutz oder Luftdichtigkeit gefordert werden", erklärt Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH und Mitglied diverser nationaler sowie europäischer Normungsausschüsse für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse.

Sein Unternehmen bietet seit Mitte der 1970er Jahre im Bereich Stahlblechtüren und -tore ein Lizenzsystem an, das Betrieben die eigenständige Fertigung von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen ermöglicht. "Als Lizenznehmer erwerben die Betriebe nicht nur die Fertigungsberechtigung für das System Schröders, sondern profitieren von ständigen Weiterentwicklungen, Schulung und Beratung. Hierbei können wir auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen", verdeutlicht Schröders. So versetzt die Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH ihre Lizenznehmer in die Lage, Aufträge konkurrenzfähig zu erfüllen und auch Großprojekte, wie Flughäfen, Tunnelbauten, etc. kompetent zu realisieren. Der Bauherr kann dabei sichergehen, dass alle baurechtlichen Erfordernisse erfüllt werden, die Türen einwandfrei zertifiziert sind und der herstellende Betrieb ständig geschult und fremdüberwacht wird.

Zustimmung im Einzelfall

Bei vielen Bauvorhaben sind im Bereich der Brandschutzabschlüsse Sonderlösungen notwendig, die weit über den Umfang der Tür- und Torzulassungen hinausgehen. Hier bedarf es häufig einer Zustimmung im Einzelfall. "Werden beispielsweise extrem große Abschlüsse, Sondereinbaulösungen, über Eck schließende Tore oder Tunneltüren gemäß der neuen TL/TP (technische Lieferbedingungen/technische Prüfvorschriften für Türen und Tore in Straßentunneln) gefordert, stehen die Planer vor einem Problem. Große Hersteller mit Massenfertigung bieten solche Sonderlösungen häufig nicht an. Kleine und mittelständische Unternehmen sind in diesem Bereich in der Regel flexibler, können jedoch oft den enormen Aufwand im Rahmen der Brandschutzzertifizierung nicht alleine stemmen. "System Schröders ist hierzu in der Lage. Wir beraten unsere Lizenznehmer bei den technischen Lösungen und übernehmen die Beantragung der erforderlichen Gutachten und letztlich der Zustimmung im Einzelfall", so Schröders.

Auch europaweite Fertigung ohne große Investitionen möglich

Mit der Einführung der europäischen Produktnorm für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse EN 16034 fallen nationale Regelwerke weg. Hierdurch ergeben sich für die Hersteller neue Exportmöglichkeiten, da nicht mehr die Prüfungen nach länderspezifischen Normen erfolgen müssen. "Gemäß Bauproduktenverordnung müssen die Tür- und Torkonstruktionen nach europäischer Produktnorm zertifiziert werden. Das ist mit großen, insbesondere finanziellen, Herausforderungen verbunden", gibt Schröders zu denken. Lizenznehmer "System Schröders" können ohne eigenen Prüf- und Produktklassifizierungssaufwand modernste Tür- und Torsysteme, wie zum Beispiel die neuen Leichtlauf-Drehflügeltüren, europaweit, anbieten.

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System Schröders

Einbruchschutztüren mit patentiertem Sicherheitsprofil

Erkelenz, Oktober 2014 - Bei der Sicherung von Werten gegen Diebstahl kommt einbruchhemmenden Türen eine große Bedeutung zu. Lassen sich die Türen nicht innerhalb kürzester Zeit und möglichst geräuschlos aufbrechen, geben Einbrecher in der Regel auf. Nur Türen, die nach DIN EN 1627 geprüft sind, gewährleisten einen nachgewiesenen Einbruchschutz. Widerstandsklassen geben an, welchen Einwirkungen die Tür standhält: In Klasse 1 und 2 (RC 1 und RC 2) hauptsächlich einfachen Werkzeugen, ab Widerstandsklasse 3 (RC 3) Hebelwerkzeugen, ab Klasse 4 (RC 4) auch Schlagwerkzeugen und Akkubohrmaschinen. Die aus Stahl gefertigten Einbruchschutztüren "ESN" von System Schröders sind in den Klassen RC 1 bis RC 4 erhältlich, die High-End-Sicherheitstür "ESN-1 Zerberus" für den Schutz kritischer Infrastrukturen entspricht der Klasse RC 6. Ein patentiertes ESP-Sicherheitsprofil schützt den Türfalz, der bei Türen die größte Schwachstelle darstellt.

"Bei einem unserer Kunden, einem Landgut in Anklam, versuchten Einbrecher über die Werkstatt in den Bürotrakt einzudringen. Die beiden Räumlichkeiten trennt eine System Schröders Feuerschutztür mit Einbruchschutz der Klasse RC 4. Obwohl Brechstange und Vorschlaghammer zum Einsatz kamen, gelang der Einbruch auf diesem Wege nicht", berichtet Alexandra Stenzel, Vertriebsfachfrau bei der Franzen Feuerschutztüren GmbH. Franzen fertigt als Lizenzpartner die modernen Türkonstruktionen des Entwicklungs- und Beratungsunternehmens System Schröders. Nach dem Einbruchversuch sei die Firma erneut auf Franzen zugekommen, mit dem Auftrag, die Tür auszutauschen und andere Bereiche mit den System Schröders-Türen neu auszustatten, um die in den Gebäuden lagernden hochwertigen Werkzeuge und Traktorzubehörteile zu schützen.

In verschiedenen Ausführungen erhältlich

Die Einbruchschutztüren von System Schröders sind durch das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge in Velbert nach der europäischen Norm für einbruchhemmende Türen DIN EN 1627-1630 geprüft. Neben dem ESP-Sicherheitsprofil sorgen ab Widerstandsklasse 3 innere Verstärkerprofile für hohe Widerstandskraft. Bis zu dieser Klasse kommen die Türen mit einer Einfachverriegelung aus. Dank einer kostengünstigen Konstruktionsweise können die Lizenzpartner die Türen zu einem sehr guten Preis- Leistungsverhältnis anbieten. Sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: einflügelig und zweiflügelig bis Widerstandsklasse 4, in Stahl oder Edelstahl, mit oder ohne Verglasung sowie in Kombination mit Feuerschutz oder Rauchschutz. Darüber hinaus ist es möglich, zusätzliche Sicherheitstechniken, wie E-Öffner, Magnet- und Riegelkontakte, Blockschlösser, Überwachsungskontakte oder Fluchttüröffner zu integrieren.

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Referenzbericht System Schröders

Wiedemann setzt bei Tunnelsanierung System Schröders ein

Erkelenz, August 2014 - Mehr als 100.000 Fahrzeuge passieren am Tag den Hamburger Elbtunnel. Als Bestandteil des deutschen Autobahnnetzes übernimmt er eine Schlüsselfunktion im internationalen Reise- und Güterverkehr Richtung Skandinavien. 1.056 Meter des insgesamt 3.325 Meter langen Tunnels verlaufen unter dem Flussbett der Elbe. Er gehört damit zu den längsten Straßentunneln Europas. Nach mehreren schweren Unfällen mit Bränden in europäischen Tunneln beschloss der Bund 2002 ein sicherheitstechnisches Nachrüstprogramm für deutsche Straßentunnel. Im Rahmen dessen wurden 257 Millionen Euro in die Sicherheit des Elbtunnels investiert. Nach einer Asbestsanierung in den Jahren 2002 bis 2007, erfolgte zwischen Januar 2009 und Februar 2013 die eigentliche Nachrüstung in den Bereichen Brandschutz, Fluchtwege, Tunnellüftung und Entwässerung. Der vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer der Freien und Hansestadt Hamburg betriebene Elbtunnel entspricht nun höchsten Anforderungen und gilt als sicherer und moderner Straßentunnel. Dafür sorgen unter anderem mehr als 650 Feuerschutztüren und -klappen, die von der Husumer Wiedemann GmbH maßgefertigt, geliefert und montiert wurden. Entwickelt hat sie das Entwicklungs- und Beratungsunternehmen System Schröders.

Der im Westen Hamburgs gelegene "Neue Elbtunnel" wurde ab 1968 gebaut und im Januar 1975 freigegeben. Der Tunnel verfügte zunächst über drei Röhren mit sechs Fahrspuren. Eine sehr hohe Verkehrsdichte, die viele Staus zur Folge hatte, machte 1995 den Bau einer vierten Röhre erforderlich. Nach sieben Jahren Bauzeit wurde diese 2002 eröffnet. Im gleichen Jahr begann die Sanierung der Röhren 1, 2 und 3 mit den dazugehörigen Luftkanälen und Lüfterbauwerken. Drei zusätzliche Fluchttunnel wurden gebaut und in allen drei Röhren die Rauchabsaugung, der bauliche Brandschutz, die Fahrbahnentwässerung, die Brandnotbeleuchtung, die Fluchtwegkennzeichnung, die Notrufnischen und die Lautsprecheranlage auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Nachrüstung wurden die neuesten Richtlinien berücksichtigt, wie die für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT). Diese hat zum Ziel, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer deutlich zu erhöhen und der Selbstrettung die höchste Priorität zuzuordnen. Sie sieht alle 300 Meter einen Fluchtweg, eine leistungsstarke Belüftung und Entrauchung sowie neueste Sicherheitstechnik vor. Auch die Auflagen der EU-Richtlinie 2004/54/EG über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Straßennetz werden erfüllt.

Hochmoderne Feuerschutzabschlüsse im Einsatz

Im Zuge der Sanierung wurden die Neubauten innerhalb des Tunnels mit hochmodernen und besonders sicheren Feuerschutzabschlüssen aus Edelstahl ausgestattet. Ebenso fand ein Austausch aller bestehenden Türen und Klappen statt. Beauftragt mit der Fertigung, Lieferung und Montage der unterschiedlichen Elemente war die Husumer Wiedemann GmbH. Der Edelstahl-Verarbeiter ist seit 2003 Lizenznehmer von System Schröders, ein auf die Entwicklung von Sicherheitstüren für Feuer-, Rauch-, Einbruch- und Schallschutz spezialisiertes Unternehmen. Auch bei dem Bauprojekt Elbtunnel entschied sich Wiedemann für die Module von System Schröders und ließ die erforderlichen Sonderanfertigungen von den Erkelenzern planen. "Wir realisieren über 100 Projekte jährlich mit System Schröders. Dabei können wir auf vielseitige, ausgereifte, geprüfte und zugelassene Produkte zurückgreifen. Auch Sonderausführungen bearbeitet unser Partner individuell und lösungsorientiert", erklärt Axel Tank, Leiter für Vertrieb und Konstruktion in der Abteilung Türen- und Fensterbau bei Wiedemann.

Mehr als 650 Feuerschutzabschlüsse und zusätzliche feuerbeständige Edelstahl-Wandelemente eingebaut

"Mit Hilfe von speziell geschultem Fachpersonal konnten wir gewährleisten, dem Bauherrn alle Leistungen aus einer Hand anzubieten - von der Beratung über Aufmaß, Fertigung und Montage bis hin zur Abnahme", erläutert Tank das Großprojekt. Im Januar 2013 schlossen die Mitarbeiter von Wiedemann die Arbeiten ab.

Eine wichtige Rolle innerhalb des neuen Brandschutzkonzepts spielen neu montierte, von System Schröders entwickelte, Edelstahl-Brandschutzwände. Die 2.500 x 3.300 Millimeter großen, für eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten ausgelegten Wandelemente dienen zum Schutz der Tunnelhülle und nehmen in speziell gesicherten Techniknischen außerdem unterschiedlichste Versorgungsleitungen, wie die Elektroversorgungs- und Verteilerkomponenten für die Beleuchtung und Belüftung des Tunnels auf. "Die Techniknischen werden von einer T-90 Feuerschutzklappe des Typs TSN-11 als Sonderausführung optimal geschützt. Ein spezieller Vierkantverschluss stellt sicher, dass nur befugtes Personal diese Klappen öffnen und wieder verschließen kann", so Projektleiter Tank über die eingesetzten Produkte. Auch in den Notrufnischen kamen die Klappen in einer Sonderausführung zum Einsatz. Um dabei die besonderen Anforderungen an Bedienbarkeit und Einbindung in das Notfallprogramm zu erfüllen, verfügen die Klappen unter anderem über einen integrierten Überwachungssensor, der direkt mit der Tunnelzentrale verbunden ist.

Zur Brandschutzsicherung der Bestands- sowie der neu erstellten Fluchtwege integrierten die Husumer in den einzelnen Tunnelröhren außerdem jeweils 13 Fluchtdrehtüren und 9 Fluchtschiebetüren der neuesten Generation. "Beide Türvarianten sind für die besonderen Anforderungen sowohl brandschutztechnisch als auch in Bezug auf die Rauchdichtigkeit der Fluchtwege im Elbtunnel entwickelt worden", beschreibt der Projektleiter die Herausforderungen. Als Grundlage für die Drehtürkonstruktion diente der System Schröders Türtyp TSN-11, für die Schiebetür der Typ TSN-16. Beide sind beim Öffnen leicht bedienbar und selbstschließend. Die zwischen den Röhren liegenden Luftkanäle stattete Wiedemann mit Technik- und Wartungstüren des Typs TSN-11 aus.

Eine weitere Brand- und Rauchschutzabschluss-Variante stellen die im Fahrraum an der Decke sowie in den einzelnen Sektionen der Luftkanäle eingesetzten T90-Deckenklappen dar. Die 800 x 800 bis 1.200 x 1.200 Millimeter großen, rauchdicht sowie selbstschließend ausgeführten Klappen öffnen vertikal nach oben und sind hauptsächlich dort eingesetzt, wo Zugänge zwischen einzelnen Sektionen für das Wartungspersonal zugänglich sein müssen. Sie basieren auf dem System Schröders Typ THF-Deckenklappe und weisen eine Feuerwiderstandszeit von 90 Minuten auf.

Geprüfte Sicherheit des System Schröders

"Alle Türkonstruktionen System Schröders sind nach aktuellen europäischen Normen geprüft und bauaufsichtlich zugelassen. Wir verstehen uns als Entwicklungs- und Serviceabteilung für unseren Lizenznehmerkreis. Auch beantragen wir für Sonderlösungen alle erforderlichen Gutachten und Zustimmungen im Einzelfall. Für unsere mittelständisch geprägten Lizenznehmer ist dies ein großer Vorteil, da diese den hohen Aufwand der Prüfungen und Zertifizierungen nicht selber erbringen könnten", beschreibt Geschäftsführer Ulrich Schröders die Vorteile einer Zusammenarbeit mit seinem Unternehmen. "Bei dem Bauprojekt Elbtunnel haben wir für die Firma Wiedemann umfangreiche Entwicklungsleistungen erbracht und die erforderlichen Gutachten bei der Materialprüfanstalt für das Bauwesen Braunschweig beantragt." Nach der Fertigstellung fand eine umfassende Prüfung sämtlicher Elemente durch System Schröders vor Ort statt. Der eine einwandfreie Ausführung und Montage bestätigende Prüfbericht wurde anschließend dem Bauherren übergeben.

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System Schröders

Branche erwartet deutliche Änderungen der Marktsituation

Erkelenz, Juni 2014 - Europa wächst zusammen. Das gilt auch für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse. 2015 wird voraussichtlich die neue Produktnorm für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse EN 16034 eingeführt. "Befürchtungen über eine Absenkung des bisherigen Sicherheitsniveaus sind zumindest durch die europäisch harmonisierten Prüfverfahren nicht zu erwarten", so Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH und Mitglied diverser nationaler und europäischer Normungsausschüsse für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse. Stattdessen schaffe die neue Norm europaweit mehr Wettbewerb und durch das Wegfallen nationaler Regelwerke neue Exportmöglichkeiten.

Viele Branchenkenner sehen der Ablösung des nationalen Zulassungsverfahrens durch die zukünftig europaweit gültige Produktnorm eher skeptisch entgegen. Doch statt einer Absenkung des bislang hohen Sicherheitsniveaus in Deutschland, ist bei näherer Betrachtung, zum Beispiel der Prüfnorm für Feuerschutztüren EN 1634-1, eine Qualitätssteigerung der Produkte zu erwarten. "Denn bei einer Prüfung nach EN 1634-1 wird beispielsweise mit höherem Ofendruck geprüft und die äußeren Thermoelemente auf dem Türblatt sitzen weiter außen, wo es heißer ist", erklärt Schröders. Es habe sich gezeigt, dass Feuerschutzabschlüsse, die nach der alten DIN 4102-5 nur knapp die vorgesehene Prüfzeit erreicht haben, die Prüfungen nach europäischer Norm ohne brandschutztechnische Aufrüstung nicht mehr bestünden. Der im bisherigen Zulassungsverfahren mögliche gutachterliche Bewertungsspielraum für Prüfergebnisse entfällt vollständig. Ersetzt wird dieser durch den direkten Anwendungsbereich nach EN 1634-1 und den erweiterten Anwendungsbereich nach EN 15269. Bei Erreichen einer zusätzlichen Prüfzeit werden gemäß direktem Anwendungsbereich Extrapolationsmöglichkeiten zum Beispiel beim Maßbereich eingeräumt. Dadurch werden die Prüfstücke sinnvollerweise so ausgelegt, dass diese die Zusatzzeit möglichst bestehen. Die Feuerschutztür wird somit auch in der Praxis eine längere Feuerwiderstandszeit aufweisen als bisher.

Das europäische Regelwerk schreibt künftig die bislang nicht in allen Ländern übliche Zertifizierung des Herstellungsprozesses bei Feuer- und Rauchschutzabschlüssen verbindlich vor. "In Deutschland ist dies schon seit Jahrzehnten durch das Fremdüberwachungsverfahren sichergestellt. Insgesamt ist also davon auszugehen, dass es nicht zu einer Reduzierung des deutschen Sicherheitsstandards, sondern im Gegenteil europaweit eher zu einer qualitativen Verbesserung kommen wird"", so Schröders. Äußerst wichtig sei selbstverständlich, dass die vorgeschriebenen Regeln auch überall eingehalten würden.

Chancen für den Export

Große Chancen bietet die neue Produktnorm für den deutschen Export. "Der Verkauf von Feuerschutzabschlüssen in das Ausland war bisher mit großem Aufwand verbunden. Es mussten für fast jedes Land Prüfungen anhand der länderspezifischen Normen erfolgen. Dies ist künftig nicht mehr der Fall", blickt Schröders nach vorn. Gleichzeitig würden sich die Unternehmen aber auf eine stärkere europäische Konkurrenz einstellen müssen.

Herausforderungen für deutsche Fertigungsbetriebe

Die Zertifizierung von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen erfolgt zurzeit in Deutschland durch Zulassungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) und der Vergabe von allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (AbPs). Die europäische Produktnorm löst beide nationalen Zertifizierungsverfahren ab. Das "Ü-Zeichen" wird durch das CE-Kennzeichen ersetzt. Um einen möglichst harmonischen Übergang zu gewährleisten, ist eine fünfjährige Koexistenzperiode beantragt. In diesem Zeitraum können nationales und europäisches Zertifizierungsverfahren nebeneinander gleichberechtigt stehen. "Über kurz oder lang müssen die deutschen Fertigungsbetriebe ihre Produkte dennoch nach der europäischen Norm zertifizieren lassen. Wenn man bedenkt, dass auch andere Leistungseigenschaften, wie Einbruch-, Schallschutz oder Luftdichtigkeit, europäischen Normen unterliegen, kommt auf die Betriebe ein sehr hoher Prüf- und Zertifizierungsaufwand zu", erläutert Schröders die Herausforderungen für die Branche. "Wohl dem, der bereits frühzeitig begonnen hat - die Prüfnorm EN 1634-1 existiert ja bereits seit dem Jahr 2000." System Schröders entwickelt seit 40 Jahren Feuerschutzabschlüsse. Die Fertigung der Türen erfolgt über Lizenzpartner in Deutschland, im europäischen Ausland und in Asien. Da es für kleinere und mittlere Betriebe in Europa kaum möglich sein werde, ein Türprogramm gemäß europäisch harmonisierter Standards zu entwickeln, ermögliche die Zusammenarbeit vielen Betrieben, mit Feuer- und Rauchschutztüren im europäischen Markt erfolgreich zu sein.

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System Schröders

Sicherheitstüren für den Schutz kritischer Infrastrukturen

Erkelenz, März 2014 - Zum Schutz kritischer Infrastrukturen, wie zum Beispiel Trinkwasserspeicher und -brunnen, Telekommunikations- und Energieverteilungseinrichtungen, Rechenzentren, Militäranlagen, Gefahrstofflager oder Panikräume, hat System Schröders eine spezielle High-End Sicherheitstür entwickelt. Die einflügelige einbruchhemmende Stahltür ESN-1 Zerberus ist geprüft nach DIN EN 1627-1630 und erreicht bei der Einbruchhemmung die Widerstandsklassen RC 4 oder RC 6. In der Ausführung RC 6 schützt eine spezielle Keramik-Verbundeinlage vor Angriffen mit einem Trennschleifer. Ein Herausreißen der gesamten Tür ist nicht möglich, da die Verankerung der Mehrfachverriegelung am Gebäude erfolgt.
Die Tür ist ausgestattet mit dem mechatronischen Schließsystem Zerberus mit einem passiven, abhörsicheren Transponder. Dieser arbeitet mit den Verschlüsselungssystemen MIFARE Classic oder MIFRE DESFire. Optional können die Zugangsdaten inklusive Zeitstempel ausgelesen werden. Da die Energieerzeugung beim Betätigen des Schließsystems erfolgt, ist kein Stromanschluss notwendig und die Tür auch bei Stromausfall vollständig funktionsfähig.

Die Sicherheitstür ESN-1 Zerberus kann auf Wunsch in Edelstahlausführung angeboten werden. Eine absenkbare Bodendichtung, eine patentierte Gleitdichtung oder eine vierseitige Zarge sind Ausführungsvarianten. Der Falz ist schlossseitig durch ein patentgeschütztes ESP-Sicherungsprofil geschützt. Bei Einbau der ESN-1 Zerberus im Außenbereich erfolgt die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung. Die System Schröders Lizenznehmer fertigen die Sicherheitstüren wahlweise auch wärmegedämmt nach EN ISO 10077-1, mit erhöhter Luftdichtigkeit nach EN 12207 bis Klasse 4, schlagregendicht nach EN 12208 bis Klasse 8A oder widerstandsfähig gegen Windlast gemäß EN 12210.

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System Schroeders

Wartungsfreies Verbundgleitlager für leichtes Öffnen schwerer Türen

Erkelenz, Januar 2014 - Sicherheitstüren, zum Beispiel Feuerschutztüren, sind aufgrund ihrer Produkteigenschaften schwer und insbesondere für Senioren, Kinder und Menschen mit Behinderungen dementsprechend schwierig zu bewegen. Um das Öffnen zu vereinfachen und die Ausstattung von Fluchtwegen sicherer zu machen, hat System Schröders ein neues Metall-Polymer-Verbundgleitlager entwickelt und patentieren lassen. Es reduziert die Öffnungskräfte schwerer Türen um circa 50 bis 60 Prozent und macht die Sicherheitstüren des Erkelenzer Systemgebers zu Leichtlauftüren.

Ausgestattet mit dem neuen Verbundgleitlager weist zum Beispiel ein 1.200 mal 2.250 Millimeter großer und 161,5 Kilogramm schwerer Türflügel mit korrekt eingestelltem Türschließer eine Öffnungskraft von nur 35 Newton (entspricht 3,5 Kilogramm) auf. Nicht nur das leichtere Öffnen der Türen sorgt für ein Plus an Sicherheit. Im Gegensatz zu anderen Lagern, wie Kugellagern, entfällt die jährliche Wartung, ein regelmäßiges Einfetten des Lagers ist nicht notwendig, Kosten werden eingespart. Außerdem zeichnet es sich durch eine hohe Beständigkeit aus. In Dauerfunktionstests wies das Gleitlager auch nach 700.000 durchlaufenen Prüfzyklen keinen nennenswerten Verschleiß auf, die niedrigen Öffnungskräfte blieben erhalten. Entwickelt wurde das Metall-Polymer-Verbundgleitlager auch um den ‚Technischen Lieferbedingungen und Technischen Prüfvorschriften für Türen und Tore in Straßentunneln‘ gerecht zu werden. Hier dürfen feuerbeständige Fluchttüren Öffnungskräfte von maximal 60 Newton aufweisen. Ein Wert, der mit den neuen Leichtlauftüren System Schröders deutlich unterschritten wird. Dies erhöht die Sicherheit auf Fluchtwegen enorm.

Das neue Verbundlager eignet sich für alle System Schröders Feuerschutz-, Rauchschutz-, Einbruchschutz- und Schallschutz-Außentüren. Auch Bestandstüren von System Schröders lassen sich mit ihm zu Leichtlauftüren nachrüsten.

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System Schroeders

System Schröders unterstützt Architekten und Planer:

Sicherheitstüren schnell in Ausschreibung integrieren

Eine praktische Unterstützung bereits in der Planungsphase stellt System Schröders Architekten und Planern mit dem integrierten Ausschreibungstext-Manager von Heinze zur Verfügung. Unter www.system-schroeders.de lassen sich die Ausschreibungstexte für die hochwertigen Sicherheitstüren des Erkelenzer Systemgebers schnell und komfortabel zusammenstellen und herunterladen. Dies bedeutet insbesondere bei komplexen Ausschreibungen eine enorme Verringerung des Aufwands und vereinfacht das Einbinden der Produkte von System Schröders in Ausschreibungstexte erheblich.

Der Einsatz verschiedener Tür- und Tor-Typen für Brand-, Rauch-, Einbruch- oder Schallschutz macht die Erstellung von Ausschreibungen oft kompliziert und langwierig. Mit dem von System Schröders angebotenen Ausschreibungstext-Manager haben Architekten und Planer einen schnellen Zugriff auf sämtliche Produkte und ihre Leistungsbeschreibungen. Dank einer nutzerfreundlichen Struktur lassen sich alle benötigten Informationen bequem zusammenstellen und im GAEB-, Text- oder PDF-Format herunterladen.

Ausführliche Informationen zu Türen und Toren, wie Zulassungen, Prüfberichte und CAD- Details, stellt System Schröders auch unter der jeweiligen Produktbeschreibung auf www.system-schroeders.de zur Verfügung.

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System Schroeders

Stahltüren ASN-1 und ASN-2 von System Schröders:

Außentüren mit CE-Kennzeichnung

Erkelenz, Dezember 2013 - Bereits seit März 2010 müssen im Außenbereich eingebaute Türen über eine CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14351-1 (Fenster und Außentüren ohne Feuerschutz und/oder Rauchdichtheit) verfügen. Darüber herrscht in der Branche jedoch noch stets viel Unwissenheit. Obwohl baurechtlich vorgeschrieben, kommen immer noch häufig Türen ohne CE-Kennzeichnung zum Einsatz - ein Verstoß gegen das Baurecht, der mit Bußgeld geahndet wird. Die Mehrzweck-Stahltüren von System Schröders sind auf ihre Verwendbarkeit im Außenbereich geprüft und CE-gekennzeichnet. Verfügbar als einflügelige Variante ASN-1 oder in der zweiflügeligen Ausführung ASN-2 eignen sie sich für den Einbau in Mauerwerk, Beton, Porenbeton, Ständer- und Sonderwände.

Die Außentüren von System Schröders zeichnen sich durch eine hohe Wärmedämmung aus. Den Wärmedurchgangskoeffizienten gibt der Türhersteller, wie vorgeschrieben, auf dem CE-Kennzeichen an. Weitere, optionale Produkteigenschaften müssen durch eine Prüfung bei notifizierten Prüfstellen nachgewiesen werden. Diese vermerkt der Hersteller auf dem CE-Kennzeichen. So sind die Stahl-Außentüren ASN auf Schlagregendichtigkeit (bis Klasse 8A), Widerstand gegen Windlast (bis Klasse C5), erhöhte Luftdichtigkeit (bis Klasse 4), Einbruchschutz (bis Klasse RC-4/WK-4) und Schallschutz (bis 45 Dezibel) geprüft. Die System Schröders Außentüren können in verzinktem Stahl oder in Edelstahl, mit Verglasung und einem Oberlicht oder einer Oberblende gefertigt werden.

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System Schroeders

Pflicht für CE-Kennzeichnung bei Außentüren

Außentüren System Schröders mit CE-Kennzeichnung

Außentüren werden in der Norm DIN EN 14351-1 geregelt. Diese Norm sieht eine verpflichtende CE-Kennzeichnung für alle Türen, die in Außenwände eingebaut werden vor. Seit dem 01. März 2010 ist die DIN EN 14351-1 in Deutschland bauaufsichtlich eingeführt.

Seit diesem Zeitpunkt dürfen in Deutschland keine Außentüren ohne CE-Kennzeichnung eingebaut werden.

Auf dem CE-Zeichen müssen die verschiedenen Leistungseigenschaften der Tür angegeben werden.

Verpflichtend ist dabei die Angabe des Wärmedurchgangskoeffizienten ("U-Wert"). Andere Leistungseigenschaften sind optional. Erfüllt die Tür andere Leistungseigenschaften, so wird die erreichte Klasse auf dem CE-Zeichen vermerkt. Besteht für eine Leistungseigenschaft keine Anforderung, so wird auf dem CE-Zeichen bei dieser Leistungseigenschaft "npd" ("no performance determined") eingetragen.

Sämtliche Leistungseigenschaften müssen durch Prüfungen nachgewiesen werden.

System Schröders erfüllt mit dem neuen Außentürprogramm "System Schröders ASN" alle Anforderungen, die an Außentüren gestellt werden.

Folgende Klassen bzw. Werte wurden für Türen "System Schröders ASN" bei den für Außentüren wichtigen Leistungseigenschaften erreicht (Prüfungen beim ift, Rosenheim und PIV, Velbert):

  • Wärmedurchgangskoeffizient UD ≥ 1,8 W/m2K (EN ISO 1077-1)
  • Widerstandsfähigkeit gegen Windlast bis Klasse C5 (EN 12210)
  • Schlagregendichtigkeit bis Klasse 8A (EN 12208)
  • Schallschutz bis RW (C;Ctr) = 45 dB (EN ISO 717-1)
  • Luftdichtigkeit bis Klasse 4 (EN 12207)
  • Einbruchschutz bis Klasse RC4/WK4 (EN 1627 ff)

Außentüren "System Schröders ASN" sind sowohl ein- als auch zweiflügelig lieferbar. Auf Wunsch können die Türen mit Verglasung ausgestattet werden. Auch eine Oberblende oder ein Oberlicht sind möglich. Selbstverständlich können die Türen wahlweise in Edelstahl gefertigt werden.

System Schröders bietet mit dem neuen Außentürprogramm "ASN" für unterschiedlichste Anforderungen die richtige Tür mit den entsprechenden geforderten Nachweisen und der notwendigen CE-Kennzeichnung.

Weiterführende Informationen zum neuen Stahl-Außentürprogramm "ASN" und alle Prüfzeugnisse sind auf der den neu eingerichteten Internetseite www.aussentueren-schroeders.de verfügbar.

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System Schroeders

Effektiver und patentierter Einbruchschutz durch innovative Lösungen

Alle 2 Minuten findet in Deutschland ein Einbruch statt.

Ob Eigenheim, Mietwohnung, das eigene Unternehmen oder öffentliche Gebäude. Jedes Objekt sollte so gut wie möglich vor Einbrechern gesichert sein, um wertvolles Hab und Gut vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen. Erhöhte Sensibilität bezüglich des Schutzes von Eigentum führt zunehmend zu steigenden Anforderungen an die Einbruchhemmung von Türen.

Seit über 35 Jahren steht der Name System Schröders für die Entwicklung hochwertiger Sicherheitstüren und -tore. Feuerschutz- oder Brandschutztüren, Rauchschutztüren, Einbruchschutz- oder Mehrzwecktüren aus dem ModulSystem Schröders genießen bei Planern und Architekten eine gleichbleibend hohe Wertschätzung. So finden sich System Schröders Türen und Tore mit Ihren vielfältigen Leistungseigenschaften in zahlreichen bedeutenden Projekten.

Also ist es nur logisch, dass die Firma System Schröders aus Erkelenz, durch innovative Weiterentwicklung eine wirkungsvolle Lösung im Bereich Einbruchschutz anzubieten hat.

Die neuen einbruchhemmenden Stahl-Sicherheitstüren System Schröders ESN sind mit dem patentierten ESP-Sicherheitsprofil ausgerüstet. Durch dieses Falzschutzprofil erreichen die ein- und zweiflügligen Sicherheitstüren eine neue Qualität im Einbruchschutz, da der direkte Angriff auf den Türfalz, als bekannt schwache Stelle der Tür, verhindert wird und das bei einer sehr kostengünstigen Konstruktion.

Gerade dieses sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis macht diese individuell anzufertigenden Einbruchschutztüren nicht nur für gewerbliche sondern auch für private Kunden attraktiv.

Berücksichtigt man, dass ein effektiver Einbruchschutz erst ab der Widerstandsklasse RC-3 zu gewährleisten ist, sollte der Einbau von wirksam vor Einbruch schützenden Türen, gerade in nicht einsehbaren Bereichen des Gebäudes, wie Garagenzugängen oder Nebeneingängen genau überprüfen.

Häufig werden Türen als Einbruchschutztüren mit Mehrfachverriegelung angeboten und verkauft, die keiner Prüfung unterzogen wurden, geschweige den ein Prüfzeugnis vorweisen können.

Die System Schröders ESN - Türen sind hingegen nach DIN EN 1627, der einzig gültigen deutschen und europäischen Prüfnorm für einbruchhemmende Türen, geprüft und zertifiziert. Sie sind in den Widerstandsklassen RC-3 und RC-4 nach DIN EN 1627 erhältlich.

Die Einbruchschutztüren werden - dem Schröders ModulSystem entsprechend - angeboten in Kombination mit

  • Außentür (DIN EN 14351)
  • Feuerschutz T30 und T90 (DIN 4102 - allgemeine bauaufsichtliche Zulassung),
  • Rauchschutz ( DIN 18095 - allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis),
  • Schallschutz ((EN 20140-3),
  • erhöhter Luftdichtigkeit (EN 12207),
  • Widerstandsfähigkeit gegen Windlast (EN 12210),
  • Schlagregendichtigkeit (EN 12208),
  • Wärmegedämmt (EN ISO 10077-1),
  • Verglasung und
  • Edelstahlausführung

Der Einbau zusätzlicher Sicherheitstechnik, wie E-Öffnern, Magnet- und Riegelkontakten, Blockschlössern, Fluchttüröffnern und dergleichen, ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Gefertigt werden die patentierten System Schröders Türen und Tore ausschließlich in Lizenz von autorisierten und qualitätsüberwachten Fertigungsbetrieben. Diese lizensierten Hersteller befinden sich deutschlandweit direkt in der Nähe der Einbaustätte, was die individuelle Fertigung vor Ort möglich macht und Sonderanfertigungen problemlos zulässt.

Reine Stahltüren sind technisch bedingt bis RC-4 möglich. Ab Widerstandsklasse RC-5 sind Verbundwerkstoffe erforderlich. System Schröders bietet auch hier passende Lösungen an.

Mit der Türkonstruktion System Schröders ESN-1 Zerberus (bis RC-6) unterstreicht das Unternehmen seine langjährige Kompetenz im Bereich Sicherheitstüren. System Schröders ESN-1 Zerberus ist eine High-End Sicherheitstür, die speziell für den Schutz kritischer Infrastruktur entwickelt wurde. Mögliche Einsatzgebiete für diese Sicherheitstür sind beispielsweise

  • Trinkwasserspeicher / Trinkwasserbrunnen
  • Telekommunikationseinrichtungen
  • Einrichtungen zur Energieverteilung
  • Rechenzentren
  • Militärische Anlagen
  • Gefahrstofflager
  • Panikraumtüren

Das Türsystem System Schröders ESN-1 Zerberus wurde gemeinsam mit der Firma GAV GmbH, Boppard entwickelt.

Die Konstruktion System Schröders ESN-1 Zerberus ist erfolgreich geprüft nach DIN EN 1627-1630 und erreicht die Klassen RC-4 und RC-6. Keramik-Verbundeinlage

Das Türsystem erreicht seine enorme Widerstandsfähigkeit in der Ausführung RC-6 unter anderem durch den Einsatz einer speziellen Keramik-Verbundeinlage. Die Verriegelung des Systems wird am Gebäude verankert, so dass ein Herausreißen der gesamten Tür nicht möglich ist.

Exklusives mechatronisches Schließsystem

Ein technisches Highlight stellt das exklusive mechatronische Schließsystem dar, welches ohne Stromanschluss funktioniert. Die für das Schließsystem erforderliche elektrische Energie wird beim Betätigen im System selber erzeugt. Dadurch ist das System selbst bei Stromausfall zu 100% verfügbar.

System Schröders ESN-1 Zerberus zusammengefasst:

Die wesentlichen Merkmale der Sicherheitstür System Schröders ESN-1 Zerberus sind zusammengefasst:

  • Geprüft bis Widerstandsklasse RC-6 mit Keramik-Verbundeinlage (Schutz vor Angriff mit Trennschleifer)
  • Mechatronisches Schließsystem mit passivem, abhörsicherem Transponder
  • Kein Stromanschluss nötig, da die Energieerzeugung beim Betätigen des Schließsystems erfolgt - dadurch auch bei Stromausfall zu100% verfügbar
  • Kein Herausreißen der gesamten Tür möglich, da Verankerung der Verriegelung am Gebäude erfolgt
  • Verschlüsselungssystem MIFARE Classic oder MIFRE DESFire
  • Optionales Auslesen der Zugangsdaten inkl. Zeitstempel
  • Verwendbar als Außentür gemäß DIN EN 14351-1 mit CE-Kennzeichnung

Die Türen können in Edelstahlausführung gefertigt werden und eignen sich besonders für den Einsatz als Außentür.

DIN EN 1627 Eine Norm für geprüften Einbruchschutz in 6 Klassen:

  • RC-1
    • Grundsicherheit, Wohnungsabschlusstüren mit geringer Einbruchhemmung Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten und -springen, Schulterwurf (vorwiegend Vandalismus), geringer Schutz gegen den Einsatz von Hebelwerkzeugen.
      Keine manuelle Prüfung der Widerstandszeit.
  • RC-2
    • Standardsicherheit, Wohnungsabschluss- und Haustüren mit normalem Risiko
      Der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeuge, wie Schraubendreher, Zange und Kelle, das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.
      Widerstandszeit: 3 Minuten
  • RC-3
    • Erhöhte Sicherheit, Wohnungsabschluss- und Haustüren mit hohem Risiko
      Der Täter versucht zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und einem Kuhfuß das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.
      Widerstandszeit: 5 Minuten
  • RC-4
    • Hohe Sicherheit
      Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Säge- und Schlagwerkzeuge wie Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel, sowie eine Akku-Bohrmaschine ein.
      Widerstandszeit: 10 Minuten
  • RC-5
    • Türen für Hochsicherheitsbereiche und Personen mit hohem Risiko
      Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Elektrowerkzeuge, wie Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer ein.
      Widerstandszeit: 15 Minuten
  • RC-6
    • Türen für Hochsicherheitsbereiche und Personen mit hohem Risiko
      Der erfahrene Täter setzt zusätzlich leistungsfähige Elektrowerkzeuge, wie Bohrmaschinen, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer ein.
      Widerstandszeit: 20 Minuten
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System Schroeders

Zugangstür zum Operationssaal - Hightech, die es in sich hat

Der Zugang zum Operationssaal des Universitätsklinikums Tübingen beginnt bereits mit Hightech. Wenn sich die 1,5 m breite Edelstahltür auf Knopfdruck automatisch öffnet, lohnt sich ein Blick auf die inneren Werte. Die speziell für diese Anwendung entwickelte Zugangsschiebetür mit Schnelllaufantrieb erfüllt die geforderten Feuerschutzanforderungen T30 und ist zusätzlich mit einem Rauchschutzsystem nach DIN 18095 ausgestattet. Aufgrund der besonders hohen Hygieneanforderungen im Klinikbereich wurde das gesamte Türsystem inklusive Zargen und Abdeckprofilen in Edelstahl ausgeführt. Es verfügt über eine direkte Anbindung an die Wandkonstruktion, ist einseitig flächenbündig mit einem Jalousieglas ausgestattet und stirnseitig mit einem Schutzprofil versehen, um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden. Wegen der hohen Nutzungsfrequenz des Operationssaales und der dadurch bedingten häufigen Begehung wurde die Tür mit einem Schnelllaufantrieb versehen.

Ausstatter von Operations- und Laborbereichen nutzt System Schröders Technik

Das im fränkischen Heideck angesiedelte Unternehmen HT Labor + Hospitaltechnik AG nutzt bei der Ausstattung von Labor- und Operationsbereichen das Türsystem Schröders. Als Lizenznehmer fertigt HT die Hightech-Türen auf Basis technischer Vorgaben. Dabei handelt es sich nicht um Produkte von der Stange, sondern jeweils um anwendungsbezogene Individuallösungen. Alleine in den letzten drei Jahren wurden die Feuerschutzschiebetüren des Erkelenzer Systemgebers in mehr als 30 Krankenhäusern installiert.

Variantenvielfalt für jeden Anwendungsfall

Feuerschutzschiebetüren aus Edelstahl werden als T30- oder T90-Varianten gefertigt, als ein- oder zweiflügelige Ausführung. Sie sind zwischen einem und acht Meter breit, zwei bis sechs Meter hoch und verfügen wahlweise über eine patentgeschützte elastische Gleitdichtung zum Rauchschutz. Für den Strahlenschutz können sie mit einer Bleianlage versehen werden. Bei der Planung und Fertigung der Spezialtüren berücksichtigt der Hersteller darüber hinaus die unterschiedlichen Einbausituationen in Beton, Mauerwerk, Porenbeton, bewehrte Porenbetonplatten, Trockenbauwände oder bekleidete Stahlstützen. Die Systemlösungen eignen sich besonders für die Bereiche mit hohen Hygieneanforderungen und häufiger Türbetätigung wie zum Beispiel in der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie.

Baurechtliche Zulassungen für individuelle Lösungen

Für viele Sonderlösungen ist eine Zustimmung im Einzelfall der obersten Bauaufsichtsbehörde des Bundeslandes, in dem sich das Bauvorhaben befindet erforderlich. System-Schröders bietet dabei den Service der Beantragung der Zustimmung im Einzelfall und des erforderlichen Gutachtens einer Materialprüfanstalt. System-Schröders besitzt umfangreiche Erfahrungen mit der Entwicklung von Sonderlösungen und der Beantragung der erforderlichen baurechtlichen Zustimmungen im Einzelfall (über 700 erfolgreich abgeschlossene Verfahren bisher).

Das Besondere: System Schröders arbeitet in Deutschland mit 35 geprüften lizenzierten Fachbetrieben, die Spezialtüren für Feuer-, Rauch, Einbruch-, und Schallschutz nach exakten Vorgaben aus Stahl und Edelstahl bauen.

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System Schroeders

Nachgerüsteter Rauchschutz im Westin-Grand Hotel

Um die Sicherheit in einem Brandfall zu erhöhen, setzt das Frankfurter Westin Grand Hotel auf das Nachrüst-Rauchschutzsystem von "System Schröders" aus Erkelenz. Das Westin Grand Hotel liegt im Zentrum der Mainmetropole Frankfurt.

Mit seinen zwölf Tagungsräumen, 371 Zimmern und Suiten bietet das Haus ideale Bedingungen für Business Meetings, Tagungen und festliche Bankette.

Nach positiven Erfahrungen im Arabella Sheraton in München, entschloss sich die Hotelkette auch für sein Frankfurter Haus, das Westin Grand, bestehende Feuerschutzabschlüsse mit Nachrüst-Rauchschutzsystemen von "System Schröders" auszustatten.

Rauchgase - die lautlose Gefahr

Im Brandfall stellen Rauchgase sowohl für die Hotelgäste als auch für Rettungsmannschaften aufgrund der erheblichen Konzentrationen giftiger Gase die größte Gefahr dar. Kann sich der Rauch ungehindert ausbreiten, verraucht das Gebäude in Minutenschnelle.

Experten sehen daher bei den präventiven Brandschutzmaßnahmen einen vorrangigen Handlungsbedarf, wenn es um die Nachrüstung von bestehenden Feuerschutztüren mit Rauchschutzsystemen geht. Nachrüsten statt Umbau

Feuerschutztüren älterer Bauart, die den aktuell geltenden Anforderungen an den Rauchschutz nicht mehr entsprachen, mussten bislang aufwendig durch den Einbau neuer Abschlüsse ersetzt werden.

Erstmals bietet "System Schröders" ein nach DIN 18095 geprüftes und zum Patent angemeldetes Nachrüst-Rauchschutzsystem für die Nachrüstung von Bestandstüren. Die umlaufenden Nachrüstdichtungen von "System Schröders" wurden vom Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen eingehenden Rauch- und Dauerfunktionsprüfungen an alten Türen unterschiedlicher Bauart unterzogen. Das Ergebnis: Alle mit dem System ausgestatteten Türen entsprachen den Anforderungen der DIN 10995. Die Prüfzeugnisse und Gutachten des Materialprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen bestätigen, dass die nachgerüsteten Türen die Anforderungen der DIN 18095 technisch erfüllen.

Wird ein Verwendbarkeitsnachweis gemäß Bauregelliste für Rauchschutzabschlüsse gefordert, ist die Beantragung einer Zustimmung im Einzelfall bei der obersten Bauaufsichtsbehörde erforderlich, da es ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis bei einem Nachrüstsystem nicht geben kann. Bei der Beantragung von Zustimmungen im Einzelfall verfügt "System Schröders" über umfangreiche Erfahrungen.

Funktionalität trifft Ästhetik

Mit seinem lichtdurchfluteten Atrium und seiner außergewöhnlich hochwertigen Ausstattung zählt das Westin Grand Hotel in Frankfurt zu einem der architektonischen Highlights unter den deutschen Top-Hotels.

Um diese bauliche Ästhetik nicht zu zerstören, war die nahtlose Integration des neuen Nachrüstsystems in die vorhandene Architektur eine wichtige Voraussetzung. Außerdem sollte der Hotelbetrieb durch die notwendigen Montagearbeiten so wenig wie möglich gestört werden.

Der nachträgliche Einbau im Westin Grand Hotel betraf sowohl ein- und zweiflügelige Stahltüren, als auch Holztüren. Hier bewährte sich, dass sich das Nachrüst-Rauchschutzsystem von "System Schröders" für viele Türtypen eignet.

Eingesetzt wurden absenkbare Bodendichtungen vom Typ "Planet FT", Mittelfalzdichtungen "MK-AL 1" und "SD 2" sowie Zargendichtungen vom Typ "SRS-1" und "SD-1".

So unterschreitet das System die in der DIN 18095 geforderten maximalen Leckraten von 20 Kubikmetern in der Stunde bei einflügeligen und 30 Kubikmetern bei zweiflügligen Türen, mit Temperaturbeanspruchungen von bis zu 200 Grad Celsius.

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Bode-Museum Berlin

Brandprävention und Denkmalschutz in Koexistenz

Das Objekt

Das Bode-Museum - ehemals Kaiser Friedrich-Museum - wurde von 1897 bis 1904 von dem Berliner Architekten Ernst Eberhard errichtet. Von Beginn an zeichnete sich der eigenwillige Bau an der Spitze der Museumsinsel durch ein großartiges Zusammenspiel von Architektur und Exponaten aus. Ausgestellt werden die Skulpturensammlung für Byzantinische Kunst, ein Münzkabinett sowie Gemälde. (Bild 3) Die ausführenden Partner

Im Zuge umfangreicher Renovierungsarbeiten, erhielt Firma Jordan Metallbau aus Harsewinkel den Auftrag, das denkmalgeschützte Gebäude mit Brandschutztüren und- toren auszustatten. Metallbau Jordan ist langjähriger Lizenznehmer von System Schröders, Erkelenz. Schwierige Voraussetzungen

In den Bauordnungen der Bundesländer werden als Verwendbarkeitsnachweise für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen bzw. allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse gefordert.

Bei wesentlichen Abweichungen hiervon ist eine Zustimmung der obersten Bauaufsichtbehörde des jeweiligen Bundeslandes erforderlich. Bei denkmalgeschützen Objekten ist die untere Bauaufsichtsbehörde zuständig.

Aufgrund der Forderungen des Denkmalschutzes wurden im Bode-Museum Feuerschutzabschlüsse mit Abweichungen zum Verwendbarkeitsnachweis gefordert. Dies betraf insbesondere Torhöhen, vergrößerte Wandabstände sowie größere Schlupftürbreiten bei geringeren Torbreiten.

Die Umsetzung

Für die speziellen Anforderungen wurden von System Schröders in Zusammenarbeit mit Metallbau Jordan Sonderlösungen entwickelt. Die Entwicklung erfolgte in Abstimmung mit der Materialprüfanstalt für das Bauwesen, Braunschweig.

Anschließend beantragte System Schröders ein Gutachten bei dieser Materialprüfanstalt, welches dem Antrag auf Zustimmung im Einzelfall bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, als in diesem Fall zuständige Behörde, beigefügt wurde.

System Schröders hat sich auf solche Sonderlösungen spezialisiert und bietet einen umfassenden Service von der Beratung über die Planung bis hin zur Realisierung mit allen zur Erlangung einer Zustimmung im Einzelfall notwendigen Anträgen aus einer Hand. Bisher hat das Unternehmen schon über 500 dieser Genehmigungsverfahren in Deutschland abgewickelt.

Im Bode-Museum kamen feuerbeständige ein- und zweiflügelige Stahlschiebetore "System Schröders" mit Schlupftüren zum Einsatz.

Um dem Denkmalschutz Rechnung zu tragen mussten die Tore an die baulichen Gegebenheiten angepasst werden.

So werden die Tore nicht sichtbar in Tornischen geparkt und durch Nischenabdeckklappen verdeckt.

Im Brandfall springen diese Abdeckklappen auf, die geparkten Tore fahren aus der Nische heraus und verschließen den Durchgang um einen Übergriff des Feuers auf angrenzende Räume zu verhindern.

Ebenso waren größere Wandabstände zur Überbrückung von vorhandenen Marmorportalen, breite Schlupftüren bei relativ geringer Torbreite und die Verwendung einer speziellen Feststellanlage mit zentraler Rauchansaugung (keine sichtbaren Melder) zu berücksichtigen.

Insgesamt wurde durch die Brandschutzmaßnahmen der Sicherheitsstandard des Gebäudes erheblich erhöht.

Das Fazit: Menschenleben und Kunstschätze werden gleichermaßen besser geschützt, ohne das architektonische Gesamtbild zu beeinträchtigen. (Bild 5)

Sanierung von denkmalgeschützten Bauwerken

Die Sanierung von denkmalgeschützten Bauwerken erfordert im Allgemeinen bezogen auf die brandschutztechnische Auslegung ein Brandschutzkonzept, in dem festgelegt werden muss, wie die bauaufsichtlichen Schutzziele trotz Abweichungen von den materiellen Anforderungen der Landesbauordnungen erfüllt werden können.

System Schröders befragte zu diesem Thema Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche (TU Braunschweig), den langjährigen Leiter der Brandschutzabteilung der MPA, Braunschweig

System Schröders:
Herr Professor Dr. Wesche, welche baurechtlichen Besonderheiten gibt es hinsichtlich von brandschutztechnischen Sanierungen in denkmalgeschützten Gebäuden?

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche:
Grundsätzlich muss auch ein denkmalgeschütztes Bauwerk die Schutzziele des Brandschutzes erfüllen, es gelten in dieser Richtung die gleichen Kriterien wie in normalen Gebäuden.
Es ist jedoch leichter Abweichungen, z. B. von den materiellen Anforderungen, in diesen Gebäuden zu erwirken, da der der Denkmalschutz in vielen Landesbauordnungen ausdrücklich als Grund für Abweichungen erwähnt wird. Diesen Abweichungsanträgen wird i. A. zugestimmt, wenn mit anderen Maßnahmen ein vergleichbares Schutzziel erreicht wird.
Auch bei den häufig erforderlichen Zustimmungen im Einzelfall sind unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes nach manchen LBO’s die unteren Bauaufsichten zuständig.

System Schröders:
Wie werden Lösungen erarbeitet und welche Rolle nehmen dabei die Prüfämter ein?

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche:
Die Lösungen müssten von den Planern erarbeitet werden, aufgrund mangelnder Fachkenntnis ist es jedoch häufig sinnvoll, fachkundige Firmen in die Planung einzubinden und im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit der Strukturen die Prüfämter mit einzubinden, da aus deren Erfahrungspotential am ehesten der Nachweis gelingt, in welche Feuerwiderstandsklasse entweder ein bestehendes Bauteil oder ein Neues in den Bestand zu integrierendes Element einzustufen ist.
Im Verfahren einer Zustimmung im Einzelfall - die neuen Elemente können aufgrund der örtlichen Randbedingungen nicht nach dem entsprechenden Verwendbarkeitsnachweis hergestellt oder eingebaut werden - werden in der Regel gutachterliche Stellungnahmen der Prüfstellen normalerweise akzeptierte Grundlagen eines entsprechenden Antrages auf Zustimmung im Einzelfall.

System Schröders:
An wen sollte sich ein Bauherr wenden, wenn neue Feuerschutz- und / oder Rauchschutzabschlüsse benötigt werden?

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche:
Diese Frage wurde weitgehend mit der Beantwortung der 2. Frage erledigt. Es ist grundsätzlich sinnvoll kompetente Hersteller in den Fragenkomplex einzubinden, darüber hinaus sollten auch Firmen mit dem Einbau zu beauftragen, die über entsprechende Erfahrung verfügen. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass gerade die Prüfstellen, die anerkannt sind Feuer- und Rauchschutzabschlüsse zu prüfen, ein hilfreicher Partner in der Problematik sind.

System Schröders:
Herr Professor, wir bedanken uns für das Interview.

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System Schroeders

Brandschutz am europäischen Drehkreuz Frankfurt

Die Fraport AG gehört international zu den führenden Konzernen im Airport-Business und betreibt mit dem Flughafen Frankfurt am Main eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt. Dort wo täglich tausende Menschen ankommen oder abfliegen hat das Thema Brandprävention eine ganz besondere Bedeutung.

Mit über 50 Millionen Passagieren im Jahr 2009 ist der Flughafen Frankfurt am Main mit Abstand der größte deutsche und, nach London-Heathrow und Paris-Charles de Gaulle, der drittgrößte Flughafen in Europa.

Auf der Basis von System Schröders Tür- und Torkonstruktionen, wurden mit dem Partner Hodapp Sonderlösungen für den Frankfurter Flughafen umgesetzt.

Seit über 30 Jahren steht der Name Schröders für die Entwicklung hochwertiger Sicherheitstüren und -tore. Gefertigt werden die patentierten System Schröders Türen und Tore ausschließlich in Lizenz von autorisierten und qualitätsüberwachten Fertigungsbetrieben.

Die Firma Hodapp wurde 1946 als Ein-Mann-Betrieb gegründet. Das Familienunternehmen aus Achern im Schwarzwald fertigt inzwischen mit 160 Mitarbeitern Türen und Tore und arbeitet seit vielen Jahren als Lizenznehmer für System Schröders.

Besondere Anforderungen an Sicherheits-Schließbereiche

Große Menschenmassen, herumstehende Koffer, Trollys und andere Gegenstände sind bei einem Brandalarm besonders problematisch.

Um jederzeit ein sicheres Schließen von Brandschutztüren und -toren zu gewährleisten, wurden entsprechend einer eigens erlassenen "Fraport"-Norm bauliche Maßnahmen getroffen.

Hierzu gehören u.a. durch Bodenmarkierungen besonders gekennzeichnete Bereiche. Darüber hinaus sorgen optische und akustische Signalgeber dafür, dass genug Zeit bleibt, im Weg stehende Gegenstände rechtzeitig zu entfernen.

Brandschutztore und -türen "tailor made"

Ein Flughafen benötigt große Durchgangskorridore, um die enormen Menschenströme bewältigen zu können.

Da der neu aufgenommene Flugverkehr des Airbus 380 auf dem Frankfurter Flughafen Anlass für Baumaßnahmen war, wurde die Gelegenheit für den Einbau von Brandschutztüren und -toren genutzt, die erheblich von den "normalen" Maßen abweichen.

Größe, Einbauart und Ausführung bedurften vor Baubeginn einer Zustimmung im Einzelfall der obersten Bauaufsichtsbehörde. Beispielhaft ist ein zweiflügeliges Drehflügeltor im Abfertigungsbereich des Flughafens mit einer Breite von über neun Metern.

Alle hierbei verbauten Produkte entsprechen der Feuerwiderstandsklasse T30 und den Rauchschutzfunktionen nach DIN 18095. Das Tor bildet mit den beiden Schlupftüren im geöffneten Zustand eine flächenbündige Einheit mit der Wand.

Andere Tore sind optisch während des normalen Flughafenbetriebs nicht wahrzunehmen. So verschwinden z.B. die Teleskopschiebetore komplett hinter einer Stahlblechabdeckung.

Safety first

Wenn sich die Großtore in Bewegung setzen, wird dies durch akustische und optische Warnsignalgeber angekündigt. Trotz der Größe und des Gewichts der Tore ist gewährleistet, dass auch der geringste Widerstand den Schließvorgang zum Stillstand bringt. Nach Beseitigung des Widerstands setzen sich die Torflügel ohne manuellen Eingriff selbsttätig wieder in Bewegung.

Auch wenn die Tore geschlossen sind, bleiben die 2-flügeligen schwellenlosen Schlupftüren passierbar, um den Fluchtweg auch von vielen Menschen zu sichern.

Alle Feuerschutztüren bedürfen einer regelmäßigen Funktionsüberprüfung und Wartung. Nur so ist gewährleistet, dass sie ihren Zweck immer einwandfrei erfüllen können. Diese Arbeiten werden von der Fraport AG gewissenhaft durchgeführt.

Denn eines ist klar: ein dauerhafter, oft Leben rettender Schutz vor Feuer und Rauch kann nur durch regelmäßig durchgeführte Wartungen garantiert werden.

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